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EHD

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Epizootische Hämorrhagische Krankheit

Bei der Epizootischen Hämorrhagischen Krankheit (EHD) handelt es sich um eine virale Infektionskrankheit mit gleichem Wirtsspektrum und ähnlichem Verlauf wie die Blauzungenkrankheit. Allerdings sind von den Nutztieren Rinder am stärksten betroffen. Das EHD-Virus ist eng verwandt mit BTV und wird ebenfalls von Gnitzen übertragen. Seit 2022 tritt die EHD in Europa auf. Seither wurden Fälle in Italien (Sardinien, Sizilien) und Südspanien gemeldet. In 2023 folgten weitere Erkrankungen in Portugal, Nordspanien und Frankreich. In Frankreich ist aktuell vor allem der Südwesten des Landes betroffen (s. Tierseucheninfo.niedersachsen.de)

Entsprechend der Leitlinien der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) ist eine Impfung die einzige Möglichkeit zum Schutz vor einer Infektion. Seit Juni 2025 gibt es in Deutschland einen Impfstoff gegen EHDV-8 mit einen zugelassenen Impfstoff.

Immunologische Arzneimittel nebst Zulassungsinhaber, darunter Impfstoffe für Rinder, finden Sie unter  https://www.pei.de/DE/arzneimittel/tierarzneimittel/rinder/rinder-node.html, immunologische Arzneimittel nebst Zulassungsinhaber, darunter Impfstoffe für Schafe, unter https://www.pei.de/DE/arzneimittel/tierarzneimittel/schafe/schafe-node.html.

Die Verfügbarkeiten des Impfstoffes ist bei den jeweiligen Impfstoff-Herstellern zu erfragen.

 

Bisher ist das Virus nicht in Deutschland aufgetreten. Bei Vorliegen eines Verdachts ist eine Untersuchung zur Abklärung zu veranlassen, um mögliche Infektionen mit dem EHD-Virus schnell erkennen zu können.

 

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