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Verkehr
Hauptverkehrsadern des Landkreises Stade sind die entlang der Geestkante verlaufende B 73 und die parallel dazu geführte Bahnlinie von Hamburg nach Cuxhaven. Der Obstmarschenweg (L 140) und die K 39 nach Finkenwerder nehmen im Alten Land an Verkehrsbedeutung in den Beziehungen zu Hamburg zu. Die L 111, an der sich der Industriestandort Stade-Bützfleth entwickelt hat, verläuft parallel zum Kehdinger Elbufer. Zur Entlastung der Straßen wurde das Industriegebiet mit einem neuen und modernen Industriebahnhof ausgestattet.
© Firma MöbiusDie Perspektiven hinsichtlich der weiteren Entwicklung der verkehrlichen Straßeninfrastruktur sind gut. Der erste Bauabschnitt der Bundesautobahn A 26 von Stade nach Hamburg wurde im Oktober 2008 für den Verkehr freigegeben (Abschnitt Stade - Horneburg). Seit Februar 2023 ist die A 26 zwischen Stade und Neu Wulmstorf an der Hamburger Landesgrenze befahrbar. Die weiteren Abschnitte auf Hamburger Gebiet in Richtung Autobahn 1 befinden sich in Planung.
In Planung befindet sich auch die Bundesautobahn A 20, die sogenannte Küstenautobahn. Nähere Informationen zum Planungsstand erhalten Sie auf der Homepage für die Küstenautobahn.
Mit der Elbe liegt der Landkreis zudem an einer bedeutsamen Wasserstraße. Der Seehafen in Stade ist tideunabhängig mit kurzem Weg zur Nordsee. Seine Stärke liegt in der Abfertigung von festen und flüssigen Massegütern. Das macht ihn bedeutsam für die lokale Wirtschaft. Die Elbe selbst kann im Landkreis mit der Fähre von Wischhafen nach Glückstadt überquert werden. Für den Fuß- und Radverkehr ist dies auch mit der Lühe-Schulau-Fähre möglich.
Die Struktur und das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs konnten im Landkreis Stade nachhaltig verbessert werden. Im Streckenabschnitt Cuxhaven – Stade – Buxtehude – Hamburg verkehrt im Taktverkehr der Start Unterelbe, der als schneller Regionalzug mit hohem Komfort die Landkreise Cuxhaven und Stade mit der Freien und Hansestadt Hamburg verbindet.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 hat außerdem die S-Bahn auf der Strecke Hamburg – Buxtehude – Stade ihren Betrieb aufgenommen. Damit wird die Anbindung des Landkreises Stade an Hamburg noch enger im Taktverkehr gelangt man so ohne Umsteigen direkt in die Hamburger Innenstadt.
Die Stader Geest ist mit der Eisenbahnlinie der EVB (Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser) mit dem schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr erschlossen und bietet somit ausgezeichnete Verkehrsverbindungen.
© Hamburger Verkehrsverbund (hvv)Um den anwachsenden Verkehrsbeziehungen des Landkreises Stade nach Hamburg auch im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gerecht zu werden, ist der Landkreis Stade seit dem Jahr 2004 Teil des Hamburger Verkehrsverbundes (hvv). Eine Fahrkarte, ein Tarif und ein vernetztes Verkehrsangebot - das sind die Vorteile des Verkehrsverbundes für alle Nutzer/innen des ÖPNV. Das Netz der Schnellbahnen und Regionalverkehrslinien sowie die Buslinien stellen schnelle und direkte Verbindungen im hvv-Gebiet her. Das Verkehrsgebiet des hvv umfasst neben der Freien und Hansestadt Hamburg die gesamten Kreise Steinburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie die Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade.
Veröffentlichung hvv-Gesamtberichte
Am 03.12.2009 trat die "Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 des europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über öffentliche Personenverkehrdienste auf Schiene und Straße" in Kraft. Diese Verordnung sieht in Artikel 7 Absatz 1 eine Berichtspflicht vor.
Die hvv GmbH übernimmt im Auftrag des Landkreises Stade die Veröffentlichung dieses Gesamtberichtes. Mit folgenden Link gelangen Sie zu den geforderten Angaben im Sinne der Verordnung.



