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Storchennest in Harsefeld - Im Sande
Die in 2021 neu aufgestellte Nisthilfe wurde wieder angenommen.© Stefanie Kleingünther
Beschreibung:
Seit 1981 brütete ein Storchenpaar auf dem ehemaligen Molkereischornstein, direkt neben dem heutigen Neststandort. Zusätzlich wurden im Auetal durch den Heimatverein mehrere Nisthilfen auf Holzmasten installiert. Der Stromversorger hatte die Masten nach der Entfernung der Freileitungen zur Verfügung gestellt.
1993 wurde ein Storch mit gebrochenem Bein vom Storchenbetreuer Gert Dahms eingefangen und von einem Tierarzt operiert.
1993 wurde erstmals eine der Nisthilfen im Auetal angenommen. Bislang ist diese jedes Jahr besetzt. Somit gab es in Harsefeld einige Jahre lang zwei Storchenpaare in unmittelbarer Nähe.
1998 wurde der Molkereischornstein für den Neubau eines Altenheimes gesprengt. Das Storchenpaar siedelte sich nachweislich in Bliedersdorf an. Einer der Altstörche war nämlich 1977 in Oberndorf-Zollbaum beringt worden und als Brutstorch in Fredenbeck, Stade-Hagen, Harsefeld und in Bliedersdorf von Gert Dahms nachgewiesen worden.
2021 wurde im Januar die Nisthilfe mit großem Aufwand durch die Gemeinde und ehrenamtliche Helfer erneuert. Der Holzmast war aufgrund des feuchten Standortes und des Gewichts des über ein Meter hohen Storchennestes in Schieflage geraten. Deshalb wurde der Mast umgelegt, das hohe Nest abgetragen und erneuert. Der Mast wurde in einer Betonschüttung standsicher aufgerichtet.
2022 kollidierte im Mai in der Nähe von Griemshorst ein Storch tödlich mit einem PKW. Überprüfungen ergaben, dass es kein Brutstorch aus den Harsefeldern Nestern war.
2023 hatte das Storchenpaar mit fünf flüggen Jungvögeln einen besonders großen Bruterfolg.
Einer der Altstörche war 2014 in Schleswig-Holstein als Küken beringt worden und wird seit 2016 jedes Jahr an diesem Nest als Brutstorch beobachtet.
Ausgeflogene Jungstörche:
2014 - 2
2015 - 3
2016 - 1
2017 - 2
2018 - 1
2019 - 4
2020 - 3
2021 - 1
2022 - 2
2023 - 5
2024 - 3
2025 - 2
Brutpaar mit Jungstorch in Harsefeld auf dem alten Nest bis 2020© H.-J. Schaffhäuser
Altstorch 2022 mit zwei kleinen Jungstörchen© Stefanie Kleingünther

