Ideen und Verbesserungsvorschläge rund ums Thema Fahrrad machten den größten Teil der Beiträge zur online-Beteiligung für das Verkehrskonzept aus.© Landkreis Stade / Christian SchmidtIn einer so genannten Dialogkarte für den Landkreis Stade konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer digital ihre Vorschläge „verorten“. Dazu zählten punktförmige oder auch trassenförmige Verbesserungswünsche. Julia Flügge, Koordinatorin für das Gesamtverkehrskonzept beim Landkreis Stade, nach einer ersten gemeinsamen Sichtung der Beiträge mit dem beauftragten Verkehrsgutachter-Büro Planersocietät: „In der Dialogkarte sind mit 40 Prozent die meisten Beiträge zum Thema Radverkehr eingegangen, gefolgt von Bus und Bahn mit 15 Prozent, Verkehrssicherheit mit 14 Prozent und Kfz-Verkehr mit ebenfalls 14 Prozent. Die 765 Eintragungen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Dialogkarte sind recht gleichmäßig auf den Landkreis verteilt.“
Als dringendste Ziele des zu erstellenden Gesamtverkehrskonzeptes gelten für die meisten Teilnehmenden der Umfrage die Angebotserweiterung bei Bussen und Bahnen sowie die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur (Radwege, Abstellmöglichkeiten für Räder) im Landkreis Stade.
Das Gesamtverkehrskonzept soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Politikern, Institutionen, Vereinen, der Wirtschaft oder der Wissenschaft entwickelt werden. Eine erste öffentliche Auftaktveranstaltung fand im Juni 2024 im Kreishaus statt. Am Ende der Analysen und Planungen soll eine Mobilitätsstrategie für die nächsten 15 bis 20 Jahre für den Landkreis Stade stehen.
Weitere Informationen zum Gesamtverkehrskonzept des Landkreises Stade gibt es hier:
Integriertes Gesamt-Verkehrskonzept für den Landkreis Stade | Landkreis Stade (landkreis-stade.de)

