Landkreis Stade

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Gelbfieberimpfstelle

zuklappenAllgemeine Informationen


Sehr viele gesundheitliche Risiken sind bei Auslandsfahrten durch eine entsprechende Vorsorge vermeidbar.

Das Gesundheitsamt Stade ist offizielle Gelbfieberimpfstelle.


Sie sollten sich zur Gelbfieberimpfung allerdings telefonisch anmelden. Sie bekommen dann möglichst kurzfristig einen Termin bei uns. Sie brauchen kein Rezept, Versicherungskarte oder Überweisung mitzubringen, es reicht lediglich Ihr Impfpass. Der Impfstoff ist bei uns vorrätig. Der Impfschutz (und damit die Gültigkeit der Impfung) beginnt 10 Tage nach der Impfung und hält nach neuesten Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) lebenslänglich. Einige Staaten Afrikas und Südamerikas machen die Einreise in ihr Staatsgebiet unter bestimmten Bedingungen von einer Gelbfieberimpfung abhängig. Bislang fordern diese Staaten ggf. eine Auffrischung nach 10 Jahren. Es wird empfohlen, dass Sie sich im Zweifelsfall bei der entsprechenden Botschaft oder Konsulat erkundigen.

Personen, die bereits über 60 Jahre alt sind, haben ein erhöhtes Risiko an Nebenwirkungen der Gelbfieberimpfung zu erkranken. Dieses wird bei der Nutzen-, Risikoabwägung zwischen Impfung/ Nichtimpfung berücksichtigt.

Ferner dürfen Personen nicht geimpft werden, die in den letzten 4 Wochen vor geplanter Impfung eine fieberhafte Erkrankung durchgemacht haben. Menschen mit Krebserkrankung, Personen die Therapiemaßnahmen durchlaufen die die Abwehrkräfte schwächen oder die bestimmte Imfpungen (mit Lebendimpfstoff) in den letzten 4 Wochen vor der geplanten Gelbfieberimpfung erhalten haben können nur nach gründlicher Abwägung von Risiken und Nutzen die Gelbfieberimpfung erhalten.

Bei der seltenen schweren Überempfindlichkeit gegen Hühnereiweiß sollte wegen möglicher lebensbedrohlicher Folgen nur unter den Bedingungen einer Klinik geimpft werden.

Weitere Gegenanzeigen gegen eine Impfung werden bei der Impfberatung abgefragt. Es erfolgt vor der Impfung eine Nutzen-/ Risikoabwägung.

Wenn notwendig, kann ein Zeugnis über die Impfbefreiung aus medizinischer Notwendigkeit ausgestellt und in den Impfpass eingetragen werden. Die Einreisestaaten sind allerdings nicht zur Anerkennung dieses Zeugnisses verpflichtet. Im Extremfall kann bei Einreise Nachimpfung, Quarantäne oder Ausweisung erfolgen. (Es wird empfohlen, den Reiseveranstalter bzw. das Konsulat oder die Botschaft des befreffenden Landes zu befragen.)

Bei Kindern ist die Impfung ab dem 6. Lebensmonat möglich.

Schutz vor Erkrankungen, die über Lebensmittel übertragen werden

Besonders in tropischen Gegenden muss man bezüglich lebensmittelbedingter Erkrankungen sehr vorsichtig sein. Sie sollten unbedingt Folgendes beachten:

Sechs Grundregeln der Weltgesundheitsorganisation (WHO) www.who.int:

a) Vermeiden Sie alle rohen oder nicht durchgegarten Nahrungsmittel sowie Früchte und Gemüse, die nicht geschält werden können (und dann bitte selber schälen!). Wenn Sie Milch trinken, verwenden Sie nur pasteurisierte Milch.

b) Wenn möglich, vergewissern Sie sich, ob gekochte Nahrungsmittel sorgfältig und in frischem Zustand zubereitet wurden und auch richtig durchgegart sind.

c) Vermeiden Sie Trinkwasser aus der Leitung, Eiswürfel (auch in Drinks) oder Speiseeis, wenn Sie sich keine Gewissheit über die Reinheit beschaffen können.

d) Vermeiden Sie Fleisch, Fisch und Schalentiere in rohem Zustand. Bedenken Sie auch, dass verschiedene Fischsorten und Schalentiere zu bestimmten Jahreszeiten auch in gekochtem Zustand Giftstoffe enthalten können.

e) Risikofreie Getränke sind gewöhnlich heißer Tee und Kaffee sowie Bier. (Wein und andere Getränke in fest verkapselten Flaschen sind nicht immer risikofrei!) Tip: Nutzen Sie kohlensäurehaltige Getränke. Wenn beim Öffnen der Flasche hörbar Überdruck entweicht, ist in der Regel davon auszugehen, dass das Getränk risikofrei unter hygienisch einwandfreien Bedingungen hergestellt wurde.

f) Grundsätzlich gilt: Kochen, braten, schälen oder vermeiden! oder Englisch: „Cook it, boil it, peel it or forget it!"

Bei Reisen in Malaria - Endemiegebiete:

Hier berücksichtigen Sie bitte, dass Malariaschutz sich nicht auf die Gabe von Medikamenten beschränkt. Wichtig ist, möglichst wenige Stiche der Anopheles-Mücke zu bekommen.

Auch viele andere tropische Erkrankungen werden Mücken übertragen.

Dazu folgende Tips:

      Im Freien Arme und Beine durch Kleidung bedecken.



      Unbedeckte Hautpartien mit einem insektenabwehrenden Mittel einreiben. Es gibt auch Mittel, mit denen Sie die Kleidung imprägnieren können. Das erhöht die Schutzwirkung.



      Türen und Fenster nachts geschlossen halten oder mit Mückengittern sichern.



    Falls Mücken in die Räume gelangen können, vorsichtshalber unter einem Moskitonetz schlafen (auf evtl. vorhandene Löcher untersuchen), darauf achten, dass sich keine Mücken darin befinden und sorgfältig an allen Seiten unter die Matratze schlagen.



Eventuell bei Ihnen bestehende Krankheiten oder / und notwendige Medikamente während der Reise besprechen Sie bitte unbedingt rechtzeitig vorher mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin.

Das Team des Gesundheitsamtes wünscht Ihnen eine gute Reise und dass Sie gesund und munter wieder heimkehren.

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Montag - Freitag Vormittag

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