Landkreis Stade

Inhalt

Vorlage - 2013/0233  

Betreff: Abfallbilanz 2012
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen
15.05.2013 
Sitzung des Ausschusses für Regionalplanung und Umweltfragen zur Kenntnis genommen   
Anlagen:
Teil A: Abfallbilanz - Abfälle zur Beseitigung  
Teil B: Abfallbilanz - Abfälle zur Verwertung  
Teil C: Abfallbilanz - Sonderabfälle, Gesamtübersicht und Ausgaben/Einnahmen  
Abfallmengenfließbild 2012  

Im Teil A der Abfallbilanz sind alle Abfälle aufgeführt, die im vergangenen Jahr beseitigt wurden

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen nimmt die Abfallbilanz 2012 zur Kenntnis.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Der Landkreis Stade ist als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem Niedersächsischen Abfallgesetz dazu verpflichtet, jährlich eine Bilanz über die entsorgten Abfallmengen zu erstellen. Die Abfallbilanz des Landkreises Stade besteht aus den Teilen A, B und C.

 

Im Teil A der Abfallbilanz sind alle Abfälle aufgeführt, die im vergangenen Jahr beseitigt wurden. Haus- und Sperrmüll aus der öffentlichen Einsammlung sowie die anderen Siedlungsabfälle von den Abfallwirtschaftszentren (AWZ) und Wertstoffhöfen (WSH) wurden im Rahmen des Entsorgungsvertrages zwischen den Landkreisen Harburg, Rotenburg, Soltau-Fallingbostel (Heidekreis) und Stade und der Stadtreinigung Hamburg (SRH) in der Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm (MVR) verbrannt. Im Jahr 2011 betrug diese Menge 36.222 Tonnen. Sie ist im vergangenen Jahr um ca. 400 Tonnen zurückgegangen. Dabei sind die Hausmüll- und Sperrmüllmengen ungefähr gleich geblieben. Ein Rückgang hat sich bei den Siedlungsabfallmengen ergeben, die von 2010 auf 2011 um über 1.000 Tonnen angestiegen waren.

Die zu beseitigenden Asbestabfälle steigen stetig und wurden im Rahmen der Sonderabfallentsorgung deponiert.

 

Ungefähr 80 Prozent des Haus- und Sperrmülls wurden in der Umschlagsanlage Stade-Süd auf dem Gelände der Firma RZS (Recyclingzentrum Stade) umgeschlagen. Der Haus- und Sperrmüll sowie die übrigen Siedlungsabfälle vom AWZ Stade-Süd und den WSH wurden per Großcontainer im Ferntransport von der Fa. Meyer zur MVR gefahren. Die restlichen Mengen, kommend aus der Stadt Buxtehude und vom AWZ Buxtehude-Ardestorf, sind mit den Sammelfahrzeugen direkt bei der Verbrennungsanlage angeliefert worden.

 

Im Teil B der Abfallbilanz sind die Abfälle zur Verwertung aufgeführt. Die erste Zwischensumme stellt die Verpackungs-Abfallmengen dar, die leicht zurückgegangen sind. Die zweite Zwischensumme stellt die kompostierbaren Abfälle, die Bio- und Grünabfälle, dar. Auch hier hat sich ein leichter Rückgang ergeben. Die Bioabfälle werden bei der Stader Umschlagsanlage angeliefert, in Sattelauflieger verladen und zur Kompostieranlage der Fa. Grube in Sandstedt gefahren. Die dritte Zwischensumme stellt die anderen Wertstoffe, wie z. B. Elektroschrott, Altholz und Textilien, dar, mit Ausnahme der Bauabfälle. Hier hat sich ebenfalls ein leichter Rückgang ergeben. Im Rahmen der Sperrmüllabfuhr werden immer noch viele Geräte vor der Abholung von illegalen Schrottsammlern entwendet, um hierfür Erlöse, wie beim Altmetall, zu erzielen. Aufgrund der Anzeigepflicht für gewerbliche Sammlungen wird in diesem Bereich aber eher ein Mengenzuwachs ab 2013 erwartet, was auch schon bei den Textilienmengen erkennbar ist. 

 

Die verwerteten Bauabfallmengen variieren von Jahr zu Jahr, da sie in erster Linie von aktuellen Baumaßnahmen abhängig sind. Sie sind in 2012 auffällig hoch, da insbesondere die Bodenaushubmengen, aber auch die Bauschuttmengen, stark angestiegen sind. Dies hat entsprechend Auswirkung auf die Gesamtmenge der verwerteten Abfälle des Teil B der Abfallbilanz.

 

Die Menge der angenommenen Sonderabfälle ist im vergangenen Jahr auf 166 Tonnen weiter angestiegen.

 

Im Jahr 2012 wurde ein positives Ergebnis von 3.524.295,13 Euro erwirtschaftet. Genauere Informationen dazu sind dem Jahresabschluss 2012 zu entnehmen.

 

In der Abfallbilanz für das Jahr 2012 (s. Anlagen) sind erstmals das Jahr der Ersterfassung 1992 sowie die darauf folgenden Jahre bis 1999 nicht mehr dargestellt.

 

Anlage/n:

Anlage/n:

Teil A:              Abfallbilanz – Abfälle zur Beseitigung

Teil B:              Abfallbilanz – Abfälle zur Verwertung

Teil C:              Abfallbilanz – Sonderabfälle, Gesamtübersicht und Ausgaben/Einnahmen

 

Abfallmengenfließbild 2012

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Teil A: Abfallbilanz - Abfälle zur Beseitigung (8 KB)      
Anlage 2 2 Teil B: Abfallbilanz - Abfälle zur Verwertung (9 KB)      
Anlage 3 3 Teil C: Abfallbilanz - Sonderabfälle, Gesamtübersicht und Ausgaben/Einnahmen (7 KB)      
Anlage 4 4 Abfallmengenfließbild 2012 (8 KB)