Landkreis Stade

Inhalt

Auszug - Bericht über die Arbeit der Ausländerbehörde  

Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Sport
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Sport Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 20.02.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 8:30 - 10:05 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Am Sande 2, 21682 Stade
2013/0198 Bericht über die Arbeit der Ausländerbehörde
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Berichterstatter/in:Dezernentin Streitz
Federführend:Ordnungsamt Bearbeiter/-in: Wiggers, Detlef
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

 

Dezernentin Streitz erläuterte einleitend, dass die öffentlichen Verwaltungen seit einigen Jahren die Veränderung des Ausländerrechtes vom reinen Ordnungsrecht zum Zuwanderungsrecht begleiten. Dementsprechend habe sich auch die Arbeit der Ausländerbehörde hier im Landkreis Stade über mehrere Jahre hinweg verändert und verändere sich auch weiterhin.

 

Der anschließend gehaltene Vortrag über die Entwicklung der Ausländerbehörde zu Zahlen und Fakten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Räumliche Situation, Informations- und Beratungsangebot, Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt, Verstärkung der Integrationsarbeit, Interkulturelle Öffnung / Willkommenskultur und Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, umfasse daher speziell die Entwicklung des vergangenen Jahres und enthalte einen Ausblick über die künftige Arbeit, besonders des laufenden Jahres (Anlage 1).

 

Im Anschluss an den Vortrag ergänzt Frau Siedentopf für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Aufgaben der Migrationsberatung, die sowohl die sozialpädagogische als auch die psychosoziale Beratung umfasse.

 

Nach dem im Jahr 2012 dem Landkreis vorgelegten Sachbericht der AWO seien rund 2500 Beratungen / Jahr (ohne telefonische Beratungen und ohne Beratungen der Hansestadt Stade) vorgenommen worden. Für den Landkreis sei eine Vollzeitstelle und zwei weitere Halbtagsstellen speziell für Buxtehude, Apensen und Jork eingerichtet und besetzt worden.

 

Kreistagsabgeordnete Dürkes fragt nach der Kommunikation zwischen der AWO-Migrationsberatung und der Ausländerbehörde.

 

Hierzu erläutert Frau Siedentopf, dass es in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit immer eine mehr oder weniger intensive Zusammenarbeit und Kommunikation gab. Der aktuell in der Presse behandelte Fall sei ihr indes nicht bekannt, da die betroffene Familie keine Beratung bei der AWO in Anspruch genommen habe.

 

Zwischen AWO und Ausländerbehörde finden regelmäßige Treffen statt, die der gegenseitigen Abstimmung, dem Erarbeiten von fallbezogenen Vorschlägen und der Suche nach Lösungen dienen. Dies ist im September 2012 bei einem Gespräch im großen Kreis festgelegt worden.

 

Kreistagsabgeordneter Dr. Raydt erklärt, dass insgesamt eine zukunftsorientierte Arbeit vorgetragen wurde. Der Ausschuss habe durch seine Arbeit und durch das beharrliche Nachfragen auch zu der beabsichtigten Entwicklung beigetragen. Weiter fragte Kreistagsabgeordneter Dr. Raydt, ob die AWO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zu Schulungen hätten. Hierzu erklärt Frau Siedentopf, dass dies regelmäßig der Fall sei.

 

Herr Wartner teilt mit, dass ihm der Begriff „unsere Kunden" im Zusammenhang mit Migrantinnen und Migranten besonders gut gefallen habe.

 

Der Ausschussvorsitzende dankt der Verwaltung und Frau Siedentopf für die Ausführungen.

 

 


 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Präsentation Ausländerabteilung (1060 KB)